Kurzantwort: DIN A6 ist die bessere Wahl, wenn deine Google-Bewertungskarte dauerhaft sichtbar an einem festen Kontaktpunkt stehen soll. Das Visitenkartenformat passt besser, wenn Mitarbeitende die Karte persönlich überreichen oder einer Bestellung beilegen. Nicht die Branche entscheidet zuerst, sondern der Moment, in dem deine Kundschaft die Einladung zur Bewertung erhält.
Beide Feeedback-Formate führen per individuellem QR-Code direkt zur Bewertungsseite deines Google-Unternehmensprofils. Der Unterschied liegt daher nicht im Ziel, sondern in Sichtbarkeit, Übergabe und Einsatzort.
Die beiden Formate im direkten Vergleich
| Merkmal | DIN A6 | Visitenkartenformat |
|---|---|---|
| Endformat | 105 × 148 mm | 55 × 85 mm, Hochformat |
| Stärkster Einsatz | Dauerhaft sichtbar auf Tisch, Theke, Empfang oder im Wartebereich | Persönlich überreichen, Unterlagen oder Paketen beilegen |
| Bewertungsmoment | Direkt am Ort des Erlebnisses | Beim Abschied oder später nach dem Kontakt |
| Handhabung | Gut sichtbar, braucht eine freie Aufstell- oder Ablagefläche | Handlich, leicht mitzunehmen und in Abläufe einzubauen |
| Typische Auflagen | Je nach Ausführung 100, 250, 500 oder 1.000 Stück | |
Wann DIN A6 die bessere Wahl ist
Wähle DIN A6, wenn die Karte auch ohne aktives Gespräch auffallen soll. Das größere Format bietet mehr sichtbare Fläche und funktioniert besonders gut an einem stabilen, wiederkehrenden Kontaktpunkt.
- Restaurant und Café: auf dem Tisch, am Tresen oder neben der Rechnungsausgabe
- Praxis und Therapie: am Empfang oder im Wartebereich
- Hotel: an der Rezeption oder am Check-out
- Einzelhandel: an der Kasse oder am Servicepunkt
- Werkstatt: bei der Fahrzeugübergabe auf dem Servicetresen
Die Google-Bewertungskarte im DIN-A6-Format eignet sich damit vor allem für Orte, an denen viele Kundinnen und Kunden denselben sichtbaren Punkt passieren.
Wann das Visitenkartenformat besser passt
Wähle das Visitenkartenformat, wenn die Einladung persönlich mitgegeben werden soll oder der Bewertungsmoment erst nach dem Besuch entsteht. Das kompakte Hochformat passt in die Hand, in Unterlagen, Rechnungsumschläge und Versandpakete.
- Handwerk und mobile Dienstleistungen: nach Abschluss des Auftrags persönlich überreichen
- Hausbesuche und Beratung: zusammen mit Termin- oder Abschlussunterlagen mitgeben
- Onlinehandel: dem Paket beilegen
- Salon und Studio: bei der Verabschiedung überreichen
- B2B-Service: mit Dokumentation oder Rechnung aushändigen
Für diesen Ablauf ist die Google-Bewertungskarte im Visitenkartenformat meist die praktischere Lösung.
Standard oder Premium?
Nach der Formatwahl entscheidest du über die Ausführung. Bei beiden Formaten besteht Standard aus 350-g-Karton mit mattem Druck. Premium verwendet 400-g-Karton mit Soft-Touch-Laminierung und abgerundeten Ecken. Premium fühlt sich kräftiger an und eignet sich besonders für die persönliche Übergabe; Standard ist die wirtschaftlichere Wahl für größere Mengen und häufige Auslage.
Die Entscheidung in drei Fragen
- Soll die Karte ohne aktives Zutun auffallen? Dann spricht mehr für DIN A6.
- Soll ein Teammitglied die Karte persönlich mitgeben? Dann spricht mehr für das Visitenkartenformat.
- Gibt es beide Situationen? Nutze DIN A6 am festen Kontaktpunkt und Visitenkarten für die persönliche Übergabe. Der QR-Code darf bei beiden zum selben Google-Unternehmensprofil führen.
Vor dem Einsatz: QR-Code und Platzierung testen
- Scanne den finalen QR-Code mit mindestens einem iPhone und einem Android-Gerät.
- Prüfe, ob direkt das richtige Google-Unternehmensprofil und die Bewertungsansicht geöffnet werden.
- Teste den tatsächlichen Einsatzort bei typischer Beleuchtung und ohne Spiegelungen.
- Verdecke den QR-Code nicht durch Halter, Preisschilder oder andere Gegenstände.
- Lade alle Kundinnen und Kunden gleichermaßen zu einer ehrlichen Bewertung ein. Keine Vorauswahl nur zufriedener Personen und keine Gegenleistung für positive Bewertungen.
Wenn du beim Aufdruck oder beim persönlichen Begleitsatz unsicher bist, findest du im Ratgeber neutrale Texte und Vorlagen für Google-Bewertungsbitten.
Wenn du zunächst nur den direkten Bewertungslink testen möchtest, kannst du den kostenlosen Google-Bewertungs-QR-Code-Generator verwenden.
Falls du statt des Kartenformats noch die Technik abwägst, erklärt der Vergleich Google-Bewertungskarte mit QR-Code oder NFC, wann eine verteilte Druckauflage, ein festes NFC-Objekt oder eine Kombination sinnvoll ist.
Fazit: Der Übergabemoment entscheidet
DIN A6 bleibt sichtbar, das Visitenkartenformat geht mit. Für viele Unternehmen ist nicht eines der Formate grundsätzlich besser. Entscheidend ist, ob die Bewertungseinladung an einem festen Ort wahrgenommen oder persönlich übergeben werden soll.
Auf der Übersicht Google-Bewertungskarten mit QR-Code kaufen kannst du beide Formate vergleichen und anschließend Standard oder Premium auswählen.
Häufige Fragen zum Kartenformat
Welches Format ist für eine Arzt- oder Therapiepraxis geeignet?
DIN A6 eignet sich für den Empfang oder Wartebereich. Wenn die Karte bei der Verabschiedung oder bei Hausbesuchen mitgegeben wird, ist das Visitenkartenformat handlicher. Weitere Beispiele findest du im Ratgeber zu Google-Bewertungen in der Physiotherapie.
Kann ich beide Formate gleichzeitig verwenden?
Ja. DIN A6 kann dauerhaft am zentralen Kontaktpunkt stehen, während das Team Visitenkarten in passenden Situationen persönlich übergibt. Beide QR-Codes können auf dasselbe Google-Unternehmensprofil führen.
Ist ein größerer QR-Code automatisch besser?
Nicht automatisch. Druckqualität, Kontrast, freie Fläche um den Code, Beleuchtung und die tatsächliche Scanentfernung spielen zusammen. Entscheidend ist ein Test der finalen Karte am vorgesehenen Einsatzort.
Welches Format passt als Paketbeileger?
Das Visitenkartenformat lässt sich platzsparend in Pakete oder Unterlagen legen. DIN A6 ist sinnvoll, wenn der Beileger bewusst größer und auffälliger sein soll.